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Sissi, Mozart, Kaiserschmarrn und Co...

Nach 2 Jahren Pause fuhren 28 Schülerinnen und Schüler auf Studienfahrt nach Wien.

Wien 3Mit großen Erwartungen startete die Gruppe frühmorgens mit dem Zug in die benachbarte Hauptstadt. Bei bestem Kaiserwetter stand die Hofburg mit ihrer kaiserlichen Silberkammer, dem Sissi-Museum, den Kaiser-Appartements sowie der Schatzkammer auf dem Tourenplan. Weiter besuchten man Schloss Schönbrunn, den Stephansdom, die Wiener Innenstadt, das Haus der Musik, das Mozarthaus sowie die UNO-City. Neben diesem straffen Pensum nutzten die Jugendlichen je nach Interesse für Kunst oder Geschichte kostenlos diverse hochkarätige Museen wie die Albertina oder das Kunst- bzw. Naturhistorische Museum. Dieses anspruchsvolle Programm wurde abwechslungsreich ergänzt durch typisch wienerische Höhepunkte wie Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn, Sachertorte, Mozartkugeln, dem Besuch im Prater und einem Picknick an der Gloriette.

Wien 1

Ein besonderes Schmankerl war der Besuch im Haus der Musik: Dort konnte die Gruppe u. a. interaktiv ein eigenes Musikstück komponieren und virtuell die Wiener Philharmoniker dirigieren. Das wurde jedoch von den Orchestermusikern jäh abgebrochen und typisch wienerisch kommentiert: „Du,´s Wolferl hätt` gsagt, es war ja EH gut, aber wir wolln ja net einschlafn, also von vorn!“

Wien 5Fazit: Nach knappen fünf Tagen sind jetzt alle Beteiligten hervorragende k.u.k.-taugliche Hofmusikanten, Hofzuckerbäcker, Hoflieferanten, Hofgärtner... Der Wiener würde sagen: Die Woche war leiwand ;-)

 

Thesaurus Linguae Latinae

Klasse 10e besucht die Werkstatt der lateinischen Lexikographie

Am Freitag, den 25. Oktober 2019 begeben sich 19 Schüler*innen der Klasse 10e in die Bayerische Akademie der Wissenschaften. Bei einer Veranstaltung anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Thesaurus Linguae Latinae“ erhält die Klasse einen einmaligen Einblick in die praktische Wissenschaft der Lexikonarbeit. Basis des Wörterbuchs ist das Zettelarchiv, ein Schatz von rund 10 Millionen Zetteln, das alle Wörter der überlieferten lateinischen Texte von den Anfängen bis 600 n. Chr. umfasst und neben der klassischen Latinität auch ausführlich die Besonderheiten der spätantiken und christlichen Texte berücksichtigt. Untersucht werden nicht nur literarische Werke, sondern auch juristische und medizinische Gebrauchstexte, Inschriften, Graffiti und vieles mehr.

Inmitten dieser vollständigen Bibliothek und zwischen Tausenden von Zettelkästen – davon gibt es allein 76 Kästen zum Wort „et“ – werden gespannt die Historia und das Procedere dieses beeindruckenden, ja schier unvorstellbaren Unternehmens verfolgt. So dauerte zum Beispiel die Fertigstellung aller Einträge zum Buchstaben „P“ 25 Jahre. Da es sich beim Thesaurus um eine internationale Kommission handelt, wird das Lexikon einsprachig bearbeitet, worüber sich die Schüler*innen sehr wunderten. Frau Fenzl bedankt sich im Namen der Klasse bei Dr. Manfred Flieger für den interessanten und aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen.

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