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GMI im Schmetterlingsfieber

Entwicklung von Schwalbenschwänzen, ein Projekt der 9. Klassen 

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Im Rahmen des Biologieunterrichts beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen in diesem Jahr mit der faszinierenden Entwicklung des Schwalbenschwanzes. Über mehrere Wochen hinweg konnte hautnah beobachtet werden, wie sich aus kleinen Raupen zunächst Puppen und schließlich prächtige Schmetterlinge entwickelten.

Mit großem Interesse verfolgten die Klassen die einzelnen Entwicklungsstadien der heimischen Schmetterlingsart. Besonders eindrucksvoll war der Moment, als die ersten Schwalbenschwänze schlüpften und ihre Flügel entfalteten. Die ersten Individuen wurden bereits im Schulgarten freigelassen, während andere Tiere gerade noch im Puppenstadium verweilen.

bildDer Schwalbenschwanz zählt zu den schönsten und größten Tagfaltern Europas. Auffällig sind seine gelb-schwarzen Flügel sowie die charakteristischen „Schwänzchen“ an den Hinterflügeln, die ihm seinen Namen verleihen. Heimisch ist diese Art auch in Bayern, wo sie vor allem auf blütenreichen Wiesen, in naturnahen Gärten und an Waldrändern vorkommt.

Durch das Projekt wurde den Schülerinnen und Schülern auch die Bedeutung von Schmetterlingen für unser Ökosystem als Bestäuber zahlreicher Pflanzenarten bewusst. Der Schwalbenschwanz gilt außerdem als ein Zeichen für eine intakte Umwelt. Der Rückgang vieler Schmetterlingsarten zeigt, wie wichtig der Erhalt naturnaher Lebensräume geworden ist. 

Das Projekt bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur spannende Einblicke in biologische Entwicklungsprozesse, sondern förderte auch das Bewusstsein für Natur- und Artenschutz. Die erfolgreiche Aufzucht und Freilassung der ersten Schmetterlinge machten das Projekt für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis

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