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Profilkurs Fotografie zu Gast in Oswiećim

GMI-Schüler*innen suchen und finden in der Gedenkstätte Auschwitz einen Weg zwischen Ästhetik und Respekt 

IMG 20220406 WA0031Auf Anregung und Einladung der stellvertretenden Dachauer Landrätin Marese Hoffmann nahmen vor den Osterferien acht Schülerinnen des Profilkurses Fotografie der Oberstufe, begleitet von Kunstlehrkraft Patricia Melzl, an einem deutsch-polnischen Fotografie-Seminar der internationalen Begegnungsstätte in Auschwitz teil 

„Gesichter der Stadt – Facetten der Erinnerung“ - so lautete der Titel des Seminars, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Gruppe von zehn polnischen Schülerinnen und Schülern zusammentrafen und, unterstützt von einer Dolmetscherin, unter professioneller Anleitung zusammenarbeiteten. Im Seminar erhielten die deutschen und polnischen Jugendlichen die Möglichkeit, über die Verbrechen des 1940 im damaligen Oberschlesien errichteten ehemaligen Konzentrationslagers zu sprechen und ihre Eindrücke dann in Bildern zu dokumentieren.

IMG 20220406 WA0018Die Veranstaltung wurde hochkarätig betreut, u. a. von professionellen Fotografen und einem polnischen Universitätsprofessor, die die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf die Besonderheit des Ortes vorbereiteten und sie dafür sensibilisierten, sondern ihnen auch Wege wiesen, um durch fotografischen Arbeit die Facetten der Erinnerung aufzudecken und dabei einen Weg zwischen Ästhetik und Respekt zu finden.

Neben aufwühlenden Führungen durch die Gedenkstätten und zahlreichen Gesprächsrunden stand das Fotografieren im Vordergrund. Dafür konnten sich die Schülerinnen und Schüler frei bewegen – auch nachts. Es entstanden beeindruckende Bilder, die meist sprachlos machen und das ehemalige KZ Auschwitz als Ort grausamster Verbrechen und unzähliger bewegender Schicksale widerspiegeln.

IMG 20220406 WA0019Zum Abschluss des Projektes wurde eine Ausstellung arrangiert, zu der jeder Teilnehmer ein Foto auswählen sollte, das - in 70 mal 100 vergrößert - der Gruppe präsentiert und reflektiert wurde.

Allen Beteiligten wird die Woche im Dachauer Partnerlandkreis Oswiećim sicher lange in Erinnerung bleiben. Die künstlerische Beschäftigung mit der furchtbaren Geschichte des Vernichtungslagers bewegte die Schülerinnen und Schüler zutiefst. Gleichzeitig konnte durch das Zusammenkommen junger Leute aus Deutschland und Polen die Idee der europäischen Verbundenheit gestärkt werden, und auch wenn die Sprachbarriere den Austausch nicht immer einfach machte, so war das Miteinander doch ein wichtiges Signal, gerade in Zeiten, in denen in relativer Nähe aktuell wieder Krieg in Europa herrscht. Und so haben alle Teilnehmer das Seminar als überaus wertvoll und erkenntnisreich empfunden und bedanken sich für die Einladung.

Nachfolgend präsentieren die Schülerinnen und Schüler einige Bilder. Die Diashow startet automatisch und stoppt beim Berühren der Bilder mit dem Mauszeiger.

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