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Fünftklassler erleben Jugendbuch-Autorin live am GMI

Kajta Brandis liest aus ihrem Roman "Woodwalkers"

KatjaBrandisOffene Münder und großes Staunen, ebenso viel Lachen und neugierige Fragen – diese Mischung traf aufeinander, als die Fünftklassler zur Lesung mit der Jugendbuchautorin Katja Brandis zusammenkamen.

Sehr gut vorbereitet erklärte sie uns, wie ihre Arbeit als Schriftstellerin aussieht und wie es zu ihrer aktuellen Bestseller-Serie „Woodwalkers“ kam. Darin geht es um einen Jugendlichen, der ein sogenannter Gestaltwandler ist. Zunächst lebte Carag als Puma in den Wäldern, doch dann entschließt er sich, als Mensch weiterzuleben. Das ist mit interessanten Erfahrungen, aber auch Problemen verbunden. Neben neuen Freundschaften zu anderen Gestaltwandlern in einem geheimen Internat gibt es auch Gefahren und Widersacher, die Themen des Romans sind.

Im Gespräch mit der Autorin erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie diese zu ihren Ideen kommt, wie sie recherchiert und schließlich plant und schreibt. 

 

IMG 8674Nach einer sehr erfolgreichen Lesung mit einer kurzweiligen Präsentation gab Katja Brandis noch viele Autogramme und signierte Bücher. Abschließend sah man die Schülerinnen und Schüler mit einem Lächeln den Raum verlassen – und einem großen Lesehunger auf ein sehr verheißungsvolles Buch.

Für tolle Erfolge und soziales Engagement

GMI verleiht Förderpreis an ausgewählte Schülerinnen und Schüler

Frderpreis 2018 2Im Rahmen eines Festakts wurden am 17. April 2018 unser Robotik-Team, der AK Schul-sanitätsdienst und die SchülersprecherInnen der Schuljahre 2015/16 und 2016/17 für tolle Erfolge und ein vorbildliches soziales Engage-ment mit dem GMI-Förderpreis ausgezeichnet.

Schulleiter Thomas Höhenleitner, die Eltern-beiratsvorsitzende Silvia Cerruti und Schüler-sprecher Laurin Strauß würdigten zu Beginn der Preisverleihung die Förderpreisträger als hervorragende Vertreter der Schule. Im Anschluss zeichneten die Laudatoren - der Vorstandsvorsitzende der MicroNova AG Vierkirchen Orazio Ragonesi, Michael Karlstetter vom BRK Dachau sowie Dr. Frank Menauer vom Verein Löwenkinder Dachau e. V. - das besondere Wirken der Schülerinnen und Schüler für das Schulleben und ihre Verdienste nach und sparten dabei nicht mit Lob und Anerkennung.

Mit großer Freude reagierten die Ausgezeichneten auf ihre Preise: Die "Robotiker" erhalten bei einer ihrer nächsten Reisen zu einem Wettbewerb im In- oder Ausland einen Tag länger schulfrei, sodass sie den Aufenthaltsort noch etwas genießen können, die Schulsanitäter dürfen auf Vermittlung des BRK u. a. an einer großen, dreitägigen Katastrophenschutzübung teilnehmen und die SchülersprecherInnen sind zu einer Zeltdachtour im Olympiastadion München inkl. Flying Fox eingeladen.

Dass am GMI alle zwei Jahre ein Förderpreis  verliehen wird, ist im Erziehungspartnerschaftskonzept ausdrücklich festgehalten. Ausgezeichnet werden sollen Schülerinnen und Schüler, die über den Unterricht und das Fachliche hinaus außerordentliche Leistungen z. B. im sozialen, musischen, künstlerischen oder sportlichen und natürlich auch im naturwissenschaftlichen Bereich erbringen.

Dass das Schulforum eine gute Auswahl getroffen hat, zeigen die Verdienste der einzelnen ausgezeichneten Gruppen:

SAni-Dienst

Der Schulsanitätsdienst setzt sich seit Jahren für eine umgehende Erstversorgung von verletzten Schülerinnen und Schülern ein und bildet sich dafür kontinuierlich fort.  Als ehemalige Mitglieder des Schulsanitätsdiensts erhielten Juliane Meyer zu Köcker und Isabelle Zimmermann im Übrigen eine besondere Auszeichnung für die Organisation der DKMS-Typisierungsaktion im Januar 2018.

 

 

 

 

Robotic-Mrz2018

 

Das Robotic-Team hat in den letzten Jahren hervorragende Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen und gezeigt, dass es auch im Wettbewerb mit Studierenden von Universitäten mithalten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schsprecher 16 17Und die Schülersprecher der Jahre 2015/16 und 2016/17, Adriana Becker, Hanna Peter, Rebecca Vogt, Jan Klukas und Michael Vogt, hatten mit ihrem Einsatz entscheidenden Anteil daran, dass die Arbeit der SMV am GMI einen neuen  Aufschwung erfuhr. 

SMVa

NAMASTE

Die diesjährige Fastenzeit richtete unseren Blick auf Gott, uns selbst und die Menschen in Indien.

RangoliN wie „niemals vergessen“ 
A wie „alle singen“
M wie „miteinander Gottesdienst feiern“
A wie „Anstand“
S wie „Spenden“ 
T wie „Teilen“
E wie „Einer für alle und alle für einen“

NAMASTE

So fassten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke vom diesjährigen Passionsgottesdienst am Montag, 12. März in der Marktkirche von Indersdorf zusammen.

Hunger nach Brot, Hunger nach Bildung und Hunger nach Heimat. Das sind Bedürfnisse, die Kinder überall auf der Welt verspüren, und wenn es manchen – so wie in Indien – an vielem fehlt, so können wir ihnen beistehen und die diesjährige Kinderfastenaktion von Misereor unterstützen. Genau so, wie Jesus es uns im Gleichnis vom barmherzigen Samariter empfohlen hat: hinsehen und helfen. Denn gemeinsam sind wir stark und mit Gottes Hilfe noch viel mehr.

IMG 8636Dies haben auch die vielen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte unter Beweis gestellt, die sich an der alljährlichen Fastenaktion beteiligten. Am 22. März hieß es „Brot und Wasser“ statt üppig belegter Pausenbrote. Gegen eine Spende von 1 Euro konnten in den Pausen Roggenbrötchen erworben und Leitungswasser getrunken werden.

Die Aktion möchte einerseits darauf aufmerksam machen, wie gut wir hier versorgt sind bzw. in welchem Überfluss wir teilweise leben und andererseits Solidarität mit den Menschen zeigen, die nicht so viel zum Leben haben.

 

Ostereieraktion18Als kleinen Ostergruß hat schließlich die Klasse 5d am letzten Schultag vor den Osterferien selbstgefärbte Eier in den Pausen verkauft und damit nicht nur eine erste Ahnung von farbenfroher Osterfreude verbreitet, sondern mit dieser Aktion auch knapp 100 Euro für Misereor gesammelt.

Zusammen mit der Sammlung der Spendenboxen beim Passionsgottesdienst und dem Erlös der Brot-und-Wasser-Aktion konnten knapp 500 Euro für die diesjährige Kinderfastenaktion von Misereor gespendet werden. Ein Zeichen der Solidarität mit bedürftigen Kindern in Indien und ein schönes Beispiel für das Engagement und die Hilfsbereitschaft unserer Schulgemeinschaft.

Französisch aus erster Hand

FranceMobil fährt erstmals am GMI vor!

logoEnde Februar besuchte Marie Quémerais vom Institut français de Munich mit ihrem FranceMobil das GMI, um als Muttersprachlerin Schüler unserer siebten Jahrgangsstufe aus erster Hand über die französische Sprache und Kultur zu informieren. Sie gestaltete insgesamt drei Schulstunden für diejenigen Siebtklässler, die vor der Entscheidung stehen, ob sie ab dem nächsten Schuljahr Französisch als dritte Fremdsprache wählen und somit den sprachlichen Zweig des Gymnasiums besuchen.

Salut! Moi, je suis Marie. Et toi? – Sofort legte Mme Quémerais auf Französisch los. In jeweils nur 45 Minuten lernten die Schüler, sich auf Französisch vorzustellen und ihr Lieblingshobby zu nennen. Daneben entdeckten sie viele französische Vokabeln, die ihren deutschen Entsprechungen genau gleichen. Egal ob la tomate, le tennis oder l’éléphant – alle zuvor gesammelten Wörter hörten die Schüler beim anschließenden Quizspiel erfolgreich und mit viel Spaß aus berühmten französischen Liedern heraus. Und dies alles ohne Vorkenntnisse. Da staunten sogar die begleitenden Französischlehrer!
20180228-FranceMobil-1Nachdem Mme Quémerais mit jeder Gruppe fast eine ganze Schulstunde lang ausschließlich Französisch gesprochen hatte, ohne dass die Schüler Verständnisprobleme gehabt hätten, diskutierte die Französin mit den Jugendlichen jeweils abschließend auf Deutsch über die Bedeutung von Fremdsprachen und was aus ihrer Sicht für die Wahl von Französisch sprechen könnte.

Die 26-jährige Mme Quémerais stammt aus der Bretagn und hat bereits als Schülerin im Rahmen eines Brigitte-Sauzay-Austauschs einige Monate in Deutschland verbracht. Nach ihrem Studium im Bereich Wirtschaftsrecht war sie unter anderem als Französischlehrerin tätig. Seit September 2017 tourt sie nun mit ihrem knallbunten Renault Kangoo durch Bayerns Schulen.

20180228-FranceMobil-2Das FranceMobil ist eine Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Institut français Deutschland. Es steht – ebenso wie sein deutsches Pendant Mobiklasse in Frankreich – unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des französischen Bildungsministers und des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische Zusammenarbeit. In den vergangenen dreizehn Jahren hat das preisgekrönte Programm mit seinen Aktionen und Angeboten bundesweit schon über 1,1 Millionen Schüler an über 14.000 Schulen erreicht.

Die Fachschaft Französisch des GMI freute sich sehr, dass sie unseren Siebtklässlern mit diesem ersten Besuch des FranceMobil am GMI die Gelegenheit bieten konnte, spielerisch ein authentisches und zeitgemäßes Frankreichbild kennenzulernen.

Hochschulluft für die Lateiner

Prof. em. Niklas Holzberg ließ die Oberstufenschüler in die hohe Kunst der Interpretation hineinschnuppern

IMG 2201-1„einfach genial“ – „mitreißend“ – „obercool“ – „spannend“ – „faszinierend“: Selten lassen sich Schüler zu solchen Superlativen hinreißen, wenn sie ihren Eindruck von schulischen Veranstaltungen beschreiben sollen. Aber Prof. Dr. Niklas Holzberg, einer der bekanntesten deutschen und internationalen Altphilologen, erhielt diese Lorbeeren für seinen Gastvortrag am Montag, 5. März 2018 am GMI über die römischen Satiriker Horaz und Petron.

Der emeritierte Professor, der in seinem „Un“-Ruhestand voller Termine gelegentlich ausgewählte Schulen besucht, öffnete zunächst den Schülern die Augen für die Doppeldeutigkeit und Tiefe der sog. „Schwätzer-Satire“ und brachte mehrmals die jungen Erwachsenen zum Schmunzeln – keine leichte Aufgabe, wenn man zu der sprachlichen Distanz auch den zeitlichen Graben und die soziokulturellen Hürden des Witzes überbrücken muss.

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Mit der Überschrift „bene esse und gut Essen“ blitzte bereits zu Beginn des zweiten Teils die morbide, wenn nicht gar letale Konnotation der berühmten Episode „Das Gastmahl des Trimalchio“ aus Petrons Roman „Satyricon“ auf. Wie eine römische Villa zum Sarkophag und ein Skelett zum Symbol armer, verhungerter Menschlein werden kann, solche Kniffe gelingen – zumal in gerade mal 45 min – nur einer Koryphäe wie Prof. Holzberg. Mit seiner brillanten Eloquenz und seiner humorvollen Vortragsart begeisterte er Schüler und Lehrer, die eine einzigartige und mitreißende Lateinstunde der besonderen Art erleben durften – unterhaltsam und schülernah.

 

Die Lateinkurse der Oberstufe bedanken sich für diese spannende und kurzweilige Reise in die satirische Welt der Römer, die zu einem echten intellektuellen Genuss wurde.

Wie aus dem Amoklauf in München ein Terroranschlag werden konnte

SZ-Journalist Klaus Ott berichtet über Qualitätsjournalismus in Zeiten von 'fake news' und 'Lügenpresse'

IMG 20180301 094726Wie prüfen Sie Ihre Informationen auf den Wahrheitsgehalt? Woran erkennt man den Unterschied zwischen wahren und falschen Artikeln? Beeinflussen Medien die Politik?

Diese und ähnliche Fragen beantwortete der SZ-Journalist Klaus Ott im Rahmen eines 90-minütigen Werkstattgesprächs den Schülerinnen und Schülern der Q11. Am Beispiel der Berichterstattung zum Amoklauf in München auf unterschiedlichen Onlineportalen bzw. in sozialen Netzwerken machte er den Teilnehmern bewusst, wie schnell bei Menschen eine verzerrte Wahrnehmung und Panik herbeigeführt werden kann.

Dadurch wurde der Blick der Schülerinnen und Schüler auf ihr eigenes Verhalten sowie auf den Unterschied zwischen fake news und Qualitätsnachrichten geschärft.

Kloster, Kälte und Kakao

Die Brotzeit-Aktion des AK "Handeln statt nur Reden" wärmt Magen und Herzen aller Beteiligten

VerteilungMittlerweile ist es schon fast zur Tradition geworden. Bereits zum dritten Mal besuchten die Schülerinnen des AK „Handeln statt nur Reden“ das Herz-Jesu-Kloster am Isartor in München. Anders als bei den letzten beiden Gelegenheiten halfen die fleißigen Mädchen am Sonntagvormittag Anfang Februar nicht beim Vorbereiten der Brotzeit-Tüten, sondern beim Austeilen der liebevoll geschmierten Brote sowie zusätzlich von Gebäck zum Feiertag, das von einer Bäckerei in der Nähe regelmäßig gespendet wird. Kuchen in unglaublicher Fülle und Qualität, der vom Vortag übrig geblieben war und ansonsten entsorgt werden müsste – welche Verschwendung von kostbarer Nahrung im Angesicht großer Not direkt vor unseren Augen!

Für die Schülerinnen war es ein bewegendes Ereignis, in direkten Kontakt mit den Bedürftigen zu kommen, die bereits ab 10 Uhr bei eisigen Temperaturen vor der Klosterpforte in einer Schlange geduldig warteten. Unablässig tauchten zwei Stunden lang immer neue Menschen – egal ob jung oder alt – auf, solange bis nichts mehr von den ca. 120 Brotzeit-Tüten übrig war.

Vorbereitung-2Auch wenn die Mädchen die Not der Menschen direkt vor Augen hatten, empfanden sie es als positive und wertvolle Erfahrung. Dieses Gefühl stellte sich vor allem aufgrund der Dankbarkeit der Leute ein, die manchmal sogar ein paar Worte an sie richteten. Andere hingegen waren irritiert, dass nicht die gewohnten Schwestern sie begrüßten und brachten ihren Ärger darüber auch zum Ausdruck. Umso bewundernswerter ist es, mit welch gleichbleibend freundlicher Selbstverständlichkeit die Klosterschwestern täglich diesen Dienst für Menschen am Rande unserer Gesellschaft verrichten. Geduldig beantworteten die Schwestern Ulrika und Nicole Maria alle Fragen der nachdenklichen Schülerinnen und erzählten so manchen Lebenslauf der Personen, die von ihnen bedient werden durften.

Auch schon beinahe traditionell wärmten die Schülerinnen sich nach der Aktion bei einer Tasse Kakao und guten Gesprächen über die gemachten Erfahrungen auf. Man solle nie – so meinte einst treffend Erich Kästner – den Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch trinken. Aber eine heiße Schokolade mit Sahne gibt Kraft und gute Impulse für neue Aktionen, um unsere Eine Welt etwas lebenswerter zu gestalten.

Krapfen, Kostüme und jede Menge Musik

Beim Unterstufenfasching 2018 feierten über 200 Schülerinnen und Schüler ausgelassen in der Schulaula

DSCN1486Wie es inzwischen am GMI Tradition ist, wurde auch in diesem Jahr am unsinnigen Donnerstag eine Faschingsparty für die Unterstufe veranstaltet. Die Tutoren der Fünftklässler kümmerten sich um Verpflegung, Musik, Spiele und natürlich viel gute Laune. Unterstützt wurden sie dabei von der SMV sowie einigen ehemaligen Tutoren, die dem diesjährigen Tutorenteam mit Rat und Tat zur Seite standen.

Der Andrang vor den Türen des zum Faschingssaal umdekorierten Mehrzweckraums 068 war riesig und so platzte er schnell aus allen Nähten, als sich Scharen von Einhörnern, Eskimos, Leoparden etc., aber auch ein Albert Einstein oder ein laufender Fernseher hineindrängten, um für den Eintrittspreis von 2 € einen Gratiskrapfen oder -donut sowie ein Freigetränk zu ergattern.

Zu lautstarker Faschingsmusik wurde dann begeistert Limbo getanzt, eine bunte Polonaise durch die Aula gestartet und ein Kostümwettbewerb veranstaltet.

Wir hoffen, dass es allen Beteiligten Spaß gemacht hat, und freuen uns auf nächstes Jahr!

Horizont-Erweiterung

AK "Handeln statt nur Reden" baut mit am "Horizont-Haus" und erweitert auch den eigenen Erfahrungshorizont

IMG 2119"Lass dir von Menschen mit zu kleinem Horizont nicht erzählen, dass deine Träume zu groß sind." - So lautet ein Leitgedanke der Hilfsorganisation HORIZONT e.V., der den Schülerinnen des AK "Handeln statt nur Reden" sofort ins Auge fiel, als sie am Dienstag, den 23. Januar 2018 deren Geschäftsstelle betraten. Sie überbrachten dem Verein den Erlös ihrer Spendenaktion beim letzten Elternsprechabend und informierten sich genauer über das Projekt, das vor 20 Jahren von der bekannten Schauspielerin Jutta Speidel ins Leben gerufen wurde.

Das Team von "HORIZONT e. V." bietet obdachlosen Müttern mit ihren Kindern nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Frauen keinen anderen Ausweg mehr sehen, der häuslichen Gewalt zu entkommen, als auf die Straße zu gehen, hilft der Verein möglichst unbürokratisch mit der Aufnahme in ein Wohnhaus. In 26 Wohnungen leben 26 Mütter mit ihren Kindern und erhalten neben der existentiellen Versorgung auch psychologische Betreuung, Begleitung bei Behördengängen sowie Ausbildung und Schulförderung. Oft müssen die schwer traumatisierten Mütter erst allmählich lernen, eine „Mama“ zu sein, um ihren Kindern eine gute Basis für den Weg in ein eigenständiges Leben mitgeben zu können.

Aufmerksam und merklich ergriffen hörten die Schülerinnen den Ausführungen der gastfreundlichen Mitarbeiterin, Frau Iris Fellner, zu und waren sich einig, ein sehr wichtiges Spendenziel ausgesucht zu haben. Unsere 900 Euro – ein herzliches Dankeschön an unsere großzügigen Eltern! – sind zwar im Vergleich zu den 60 000 Euro, die der Verein monatlich rein aus Spendengeldern generieren muss, nur ein geringer Betrag, aber ein wichtiger Beitrag für das neue Großprojekt in Schwabing, wie Frau Fellner versicherte. Mit unserem Geld kann z. B. Mobiliar für die Räume der Hausaufgabenbetreuung angeschafft werden, die in einem Teil des zweiten, noch größeren Hauses untergebracht wird. Ab Juni 2018 werden dort 48 Familien dauerhaft wohnen und zusammen mit der Nachbarschaft die sozio-kulturellen Einrichtungen (neben der Kinderbetreuung u. a. auch ein Café oder eine Kulturbühne) nützen können. Schnell war klar, dass die GMI-Schülerinnen nicht zum letzten Mal Gast bei HORIZONT e.V. waren. Sie nahmen die Einladung zum Besuch im Domagkpark freudig an.

Wir können mit unseren Spendenaktionen nicht die Welt verändern, aber Familien auf dem Weg zu einem besseren Leben unterstützen, indem wir solchen Organisationen helfen Horizonte zu erweitern.

Froh und munter - Große Herzen am GMI

Adventsaktion am Elternsprechabend ein voller Erfolg

IMG 1942Schule soll für alle wertvoll sein – wann könnte dieser Grundsatz unserer Schulverfassung besser gelten als bei der mittlerweile traditionellen Adventsaktion des AK „Handeln statt nur Reden“ am allgemeinen Elternsprechabend in vorweihnachtlicher Atmosphäre?!

Adventlicher Tischschmuck, bunte Armbänder, bezaubernde Fröbelsterne und fröhliche Keramik verschönerten den Eltern die Gespräche mit den Lehrkräften und verliehen dem Abend eine besinnliche Note. Eventuell trug auch dies dazu bei, dass sie – und auch die Lehrerinnen und Lehrer – tief in die Geldtasche griffen und der AK am Ende des Abends fast 600 Euro Spenden eingenommen hatte.

Beim gemeinsamen Basteln am schulfreien (!) Buß- und Bettag hatten auch die Schülerinnen eine angenehme Gemeinschaft erlebt und gemütlich bei Plätzchen und Tee geplaudert, während die Kunstwerke ganz nebenbei entstanden.

IMG 1883Dank der großzügigen Unterstützung des Keramik-Mal-Ladens „froh und bunter“ sowie vieler Mütter und Großmütter konnte der AK ein sehr breites Angebot präsentieren, mit dessen Erlös „Horizont e.V.“ unterstützt wird. Dieser Verein kümmert sich um obdachlose Mütter und deren Kinder, gibt ihnen ein neues Zuhause und hilft ihnen dabei, wieder selbstständig in Würde leben zu können. Ende Januar dürfen die Schülerinnen, die mittlerweile fast zu einer kleinen Familie innerhalb der Schulgemeinschaft zusammengewachsen sind, nach München fahren und stolz ihr großartiges Ergebnis überreichen.

In München wird kurz darauf auch gleich die nächste Aktion starten, bei der in Zusammenarbeit mit dem Herz-Jesu-Kloster wieder obdachlose Menschen unterstützt werden sollen, diesmal mit der Verteilung von Brotzeit gegen den schlimmsten Hunger.

IMG 1951Nicht nur Schule, sondern auch Weihnachten sollte für alle wertvoll sein... das ist ein Herzensanliegen der Schülerinnen, die sich in diesem sozial-caritativen Arbeitskreis engagieren.

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