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Zwei Tage voller Motivation und Begeisterung

SMV-Seminar in Thalhausen stärkt den GMI-Geist 

--DSC 0305Am 26. und 27. Januar war unsere ganze SMV zu Besuch im Jugendgästehaus Thalhausen. Ziel des Seminars war es, die Bindung und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der SMV zu stärken sowie die nächsten Aktionen am GMI zu planen.

Erste Gruppenspiele sorgten bei den knapp 60 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für große Begeisterung und ermöglichten ein klassen- und jahrgangsübergreifendes Kennenlernen. In den späteren Planungsphasen herrschte in allen Gruppen rege Motivation und Kreativität, sodass einige Aktionen noch am ersten Abend ihr Gesicht erhielten. Dieses Engagement wurde mit Pizza, Spielen und einem gemütlichen Ausklang belohnt.

--DSC 0402Der nächste Tag wurde mit großem Eifer genutzt, um die Planungstreffen erfolgreich abzuschließen.

Mit einer großen SMV-Versammlung, bei der auch Herr Höhenleitner anwesend war, fand das Seminar seinen Höhepunkt. Dabei wurden alle Ergebnisse vorgestellt und abgestimmt.

Motiviert und begeistert von dieser wertvollen Erfahrung machten sich die SMV-Mitglieder auf die Heimreise, im Kopf schon die nächsten Aktionen, die am GMI für die Schülerinnen und Schüler stattfinden sollen.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Schulleitung und die begleitenden Lehrkräfte für die Zeit und das Interesse, mit uns Schülervertretern gemeinsam über den Unterricht hinaus das Schulleben am GMI zu gestalten.

 

Apollo und Daphne

Prof. Dr. Niklas Holzberg spricht über Ovids Metamorphosen

IMG 0708Einer der bekanntesten deutschen Altphilologen, Prof. Dr. Niklas Holzberg, hielt am Mittwoch, den 25. Januar 2017 für die Lateinschüler der 10. Klassen einen Gastvortrag über die Metamorphosen Ovids, insbesondere über die Verwandlungsgeschichte von Apollo und Daphne.

Der emeritierte Professor, eine Koryphäe in seinem Fachgebiet, der in seinem Ruhestand gelegentlich ausgewählte Schulen besucht, gab dabei zunächst interessante Informationen zur VITA POETAE. Er erläuterte dessen Verbindungen zu Kaiser Augustus, auch verpackt in den Metamorphosen, und eröffnete den Zuhörern Einblicke in Ovids virtuose metrische Spielereien. Mit seiner brillanten Eloquenz und seiner humorvollen Vortragsart begeisterte er die Schüler, die eine einzigartige und mitreißende Lateinstunde der besonderen Art erleben dürfen -  unterhaltsam und schülernah.

Schüler und Lehrer bedanken sich für diese spannende und kurzweilige Reise in die literarische Welt der Römer, die zu einem echten intellektuellen Genuss wurde.

DOGS&YOU

 P-Seminar übergibt Hunde-Broschüre an das Tierheim Dachau

Tierheim BildEine selbst erarbeitete Broschüre für Hundebesitzer und solche, die es werden wollen, haben dreizehn Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Biologie 2015/17 im Januar dem Tierheim Dachau überreicht. 

Die Broschüre mit dem Titel "DOGS & YOU" informiert unter anderem über Hunderassen, Hundehaltung,  Kommunikationsprobleme und verschiedene Auslastungsmöglichkeiten. Meist wissen Hundefreunde über die Vorzüge ihres Haustieres gut Bescheid. Doch sollte man auch auf Schwierigkeiten der Haltung vorbereitet sein, um sie bestenfalls zu umgehen. Hierzu soll die Broschüre einen wertvollen Beitrag leisten. Wichtige Fragen sind u. a.: Was kann ich mit meinem Hund außer Gassigehen machen? Wie kann ich ihn auslasten? Welche Regeln sollte man in Bezug auf fremde Hunde beachten? Tappe ich als Hundebesitzer gerade in die Falle der Vermenschlichung?

Im Rahmen der Erarbeitung der Broschüre haben die Schülerinnen und Schüler felißig recherchiert, entschieden, welche Themen wichtig sind, mit Hunden trainiert, eigene Hunde-Spielzeuge gebaut, fotografiert und sich um Layout, Druck und Sponsoren gekümmert.

Die Broschüre liegt im Tierheim Dachau aus und ist dort gegen eine freiwillige Spende für das Tierheim erhältlich. 

Ein herzlicher Dank geht an die Leiterin des Tierheims, Frau Silvia Gruber, für ihre freundliche Aufnahme und ihr Entgegenkommen. Das Seminar bedankt sich auch bei Frau Grubers Stellvertreterin Conny Grabiger, die das Seminar zu einer Tierheimführung mit interessanten Einblicken einlud.

 

 

Ein "Staatsfeind" erzählt

DDR-Zeitzeuge fesselt die 10. Klassen des GMI

IMG 0634Zum wiederholten Male durfte sich das Gymnasium Markt Indersdorf am 11. Januar 2017 über einen Besuch von Herrn Dr. Wolfang Welsch als Zeitzeuge zur Geschichte der DDR freuen. Nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn Höhenleitner und einer kurzen Information über die Hanns Seidel Stiftung, die diese Veranstaltung ermöglichte, durch Frau Inge Niedermeier begann Herr Welsch mit seinem Vortrag und konnte die anwesenden Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen schnell und über mehr als zwei Stunden für das Thema begeistern.

Dazu trugen bestimmt auch der Einsatz von Bildern und Filmen sowie die freundliche und humorvolle Art des Referenten bei, aber vor allem der faszinierende Inhalt fesselte die Zuhörer. Die von ihm dargestellte Lebensgeschichte erinnerte zum Teil an einen Agentenfilm, ist aber durch die Aktenberge, die das Ministerium für Staatssicherheit – kurz Stasi – über ihn anlegte, verbrieft, wie Herr Dr. Welsch betonte. Besonders im Gedächtnis blieb dabei, dass er als DDR-Bürger u. a. wegen eines gescheiterten Fluchtversuchs in die Fänge der Stasi geriet, langjährig im Gefängnis saß und nach dem Freikauf durch die Bundesrepublik selbst ein sehr aktiver Fluchthelfer wurde. In der Folge stufte ihn das MfS als einen Staatsfeind mit hohem Gefährdungspotenzial ein und setzte im Rahmen einer größeren Operation gegen ihn sogar einen sogenannten Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) in seinem engsten Freundeskreis ein. Dieser spionierten sein ahnungsloses Opfer nicht nur im Auftrag der Stasi aus, sondern war auch an Mordversuchen gegen ihn beteiligt. Insgesamt wurde drei Attentate auf Welsch verübt, die dieser nur durch Zufall und mit Glück überlebte.

Ganz Politikwissenschaftler, verstand es der Referent in seinem Vortrag, seine persönlichen Erlebnisse mit der Vermittlung von historischen und politischem Wissen zu verbinden. Und so verging die Zeit wie im Fluge und die vielen anschließenden Fragen der Schülerinnen und Schüler zeigten, wie sehr unser Gast das Interesse der Anwesenden hatte entfachen können.

Das Weihnachtskonzert 2016 - ein Nachklang

GMI-Ensembles und junge Solisten sorgen für weihnachtliche Stimmung und festlichen Jahresausklang

Weihkonzert16Eine zum Bersten gefüllte Aula, eine außergewöhnlich große  Anzahl von jungen Künstlern und beeindruckende Auftritte von Solisten und Ensembles - all das prägte das Weihnachtskonzert 2016. 

Gleich der erste Programmpunkt versammelte eine große Schar von jungen Chorsängern auf der Bühne. Die Unterstufenchöre der Jahrgangsstufen 5 mit 7, darunter eine Vielzahl von Chorklassen-SchülerInnen, präsentierten unter der Leitung von Frau Wawra die Weihnachtsgeschichte um Mr. Scrooge von Charles Dickens in Form einer Kantate und begeisterten das Publikum mit ihrem gefühlvollen und lebendigen Vortrag. Zum hervorragenden Eindruck trugen auch Sprecherin Selina Schöberl (7b) und eine zur Geschichte passende Bildpräsentation auf der Leinwand (Frau Melzl mit Klassen) bei.

Mit „Märchenbildern“ von Robert Schumann spielte sich Manuel Egg (Q12) auf der Bratsche in die Herzen der Zuhörer. Auch der junge Klaviersolist Samuel Voiler (5c ) konnte durch virtuoses und musikalisches Spiel die Zuhörer gewinnen. Den ersten Teil beschloss das Vokalensemble unter Frau Wawra mit einem souveränen Vortrag des vierstimmigen Weihnachtssongs „Walk together Children“.

Nach der Pause befeuerten die BigBands Jazz Cookies und Jazz Cake in klarem, druckvollem Sound das Publikum mit Jazzstandards wie „One o’clock jump“ und „Fly me to the moon“. Auch die Pop Voices – von einer kleinen Jazzcombo durch Marc Mettel (10a) und Dr. Jan Henke unterstützt – zauberten mit „Mr. Santa“ weihnachtlichen Sound in die Aula. Die B.I.G. Band beendete mit ihrem Beitrag „The bare necessities“ den modernen Teil des Konzerts.

Elisabeth Schambach (9e) leitete mit ihrem stimmungsvollen Solospiel auf der Harfe, einem „Petite valse lente“, über zum klassischen Abschlussteil. Hier wurden die Zuhörer vom Orchester unter Leitung von Frau Kreitmair zunächst noch einmal mit ausgewählten Sätzen aus der „Nussknackersuite“ von Tschaikowsky in eine klangvolle weihnachtliche Märchenwelt entführt .

Der ebenso festliche wie fulminante Abschluss dieses sehr gelungenen Konzerts, das „Halleluja“ aus dem „Messias“ von Händel , verband als Gemeinschaftsprojekt Chöre und Orchester des GMI mit Eltern, Lehrern und Ehemaligen und füllte die Bühne bis zum letzten Platz.

P-Seminar übergibt Energieratgeber an Herrn Landrat Löwl

Broschüre auch als Download verfügbar

Ratgeber-Seite001Einen Engergieberater von Jugendlichen für Jugendliche haben die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen P-Seminars Chemie in den letzten Monaten erarbeitet und stellen ihn nun sowohl als übersichtliches Geheft als auch zum Download zur Verfügung.

In kurzen, aber knackigen und aussagekräftigen Artikeln geben die Verfasser der Broschüre Tipps, wie man als Privatperson im Haushalt Energie sparen kann. Egal ob graue Energie, Standby-Modus oder Internet-Suchmaschinen - die Schülerinnen und Schüler informieren in ihrem Werk kompetent und wollen die Leser für das Thema Energie sensibilisieren.

Die digitale Version kann hier heruntergeladen werden.

P-Seminar-Ch

"Aufklärungsprojekt München" besucht das GMI

Schüler informieren sich über Fragen der sexuellen Gleichberechtigung

Ein Pilotprojekt zum Thema Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität fand am Freitag, den 28. Oktober 2016, in der Klasse 10e statt. In dessen Rahmen lud die Schule vier Vertreter der Münchner Initiative "Aufklärungsprojekt München" an das GMI ein. Die Initiative hatte im Schuljahr 2015/16 auch bereits eine schulinterne Lehrerfortbildung durchgeführt. Folgender Bericht stammt von einer Schülerin:

161207 Aufklrungsprojekt"In zwei Schulstunden erzählten Katharina, Lisa und Antonia, die selbst lesbisch sind, sowie Wiebke, die transsexuell ist, einiges aus ihrem Leben. Zum Beispiel die Geschichte ihrer Outings. Anfangs hatten die Familien und Freunde unserer Gäste Schwierigkeiten mit deren sexueller Einstellung, dann aber, nach einer gewissen Zeit, wurde sie freudig akzeptiert.

In einem Redekreis sprachen wir sehr offen über sexuelle Gleichberechtigung, Probleme und die Situation in anderen Ländern, wie der Slowakei. Die ganze Klasse wurde mit einbezogen, ohne dass jemand dazu gedrängt wurde, sich zu äußern. Es wurde sehr stark betont, dass das Aufklärungsprojekt, das seit zwanzig Jahren besteht und von rund dreißig ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird, nicht für Homosexualität oder Transsexualität werben möchte, sondern ausschließlich der Information der Schüler und der Sicherung von Toleranz dient. 

Abschließend stellte die Klasse einige Fragen an die vier Gäste, die ehrlich beantwortet wurden, und bewertete das Projekt in einem Bewertungsbogen anonym.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gespräch mit den Vertretern des Aufklärungsprojekts München sehr interessant war und weiter gefördert werden sollte."

Flugshow am GMI

Falkner Wolfgang A. Schreyer beeindruckt mit seinen Greifvögeln die Schüler der 7. Jahrgangsstufe

GreifvogelshowEine beeindruckende Greifvogelshow konnten die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 7 im September 2016 erleben.  Falkner Wolfgang A. Schreyer präsentierte an einem nebligen Morgen einige seiner Vögel direkt neben der Tartanbahn unseres Sportgeländes.

Zunächst wurden zwei Lannerfalken vorgeführt. Angezogen durch das Federspiel des Falkners flogen sie in großer Geschwindigkeit über die Schülerinnen und Schüler hinweg und versetzen diese in Staunen. Lannerfalken sind vornehmlich in Afrika und auf der arabischen Halbinsel beheimatet und erreichen laut Herrn Schreyer im Beuteanflug mit bis zu 400 km/h sagenhafte Geschwindigkeitsrekorde.

Im Anschluss zeigte der Falkner einen in Nordamerika beheimateten Buntfalken, die zweitkleinste Greifvogelart der Welt. Die seltsamen quietschenden Laute des sehr farbenprächtigen Tieres führten zur allgemeinen Belustigung der versammelten Siebtklässler, die ausnahmsweise mit ihren Smartphones filmen und fotografieren durften, was ihnen sichtlich Freude bereitete.

Ein besonderes Highlight war, dass auch eine mutige Schülerin das Federspiel übernehmen durfte. Rennend zog sie es hinter sich her und lockte einen Bussard, der sich zielsicher darauf stürzte.

Aufgrund der fehlenden Thermik an diesem Nebeltag konnte der prächtige Weißkopfseeadler seinen Segelflug leider nicht präsentieren, stattdessen beeindruckte er zum Abschluss immerhin durch seinen stolzen Blick.

 

Chorklasse beeindruckt im Dachauer Schloss

Sechstklassler präsentieren ihr Können beim Jubiläumskonzert der Stadtjugendkapelle

chorklasse schlossEinen schöneren Rahmen für einen Auftritt kann man sich kaum vorstellen: Im vollbesetzten Festsaal des Dachauer Schlosses konzertierte die Chorklasse 6c des GMI am Samstag, den 19. November als Gastensemble beim Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bestehen der Stadtjugendkapelle Dachau.

Die Klanggewalt der rund 80 jungen Bläser im ersten Teil des Konzertes war überwältigend. Auf hohem Niveau, mit wunderbarer Gestaltung und Präzision präsentierten sie anspruchsvolle und abwechslungsreiche Literatur.

Aber auch unsere jungen Sängerinnen und Sänger konnten das Publikum beeindrucken. Michael Mayer, der Leiter der Stadtjugendkapelle, jedenfalls fühlte sich vom zwanzigminütigen Auftritt unserer 6c "ein weiteres Mal verzaubert". Erneut hat sich also das Proben, Auswendiglernen der neuen Stücke und das Durchhalten beim ersten 5-stimmigen Stück absolut gelohnt.

Das GMI bedankt sich für die Einladung und die damit verbundene Gelegenheit für die Chorklasse, in einem so wunderbaren Ambiente zu singen.

Herzlichen Applaus an die Klasse 6c!

Mathematik zum Anfassen und Essen

Schülerinnen und Schüler der Q12 testen Überraschungseier

20160411 103418 14618608260Kurz vor dem Abitur haben sich die Schülerinnen und Schüler der Q12 den Schulalltag noch einmal ein wenig versüßt: Das Thema "Testen von Hypothesen", das im Unterricht für eher weniger Enthusiasmus sorgte, wurde in der Praxis erprobt.

Dazu wurden den Schülerinnen und Schülern sowie den anwesenden Lehrkräften 200 Überraschungseier vorgelegt und es galt, die wohl allen bekannte Aussage des Herstellers, im Folgenden Nullhypothese genannt, zu prüfen,  die da heißt: In jedem 7. Ei  befindet sich eine kleine Aktionsfigur.

Also wurden 200 Überraschungseier geöffnet, die Schokolade verspeist und der nicht essbare Inhalt fein säuberlich sortiert und ausgewertet. Nicht wirklich überraschend für Kenner war dann das Ergebnis des Tests: Auf einem Signifikanzniveau von 5 % kann die  Nullhypothese nicht abgelehnt werden. Im Klartext: Es fanden sich weit mehr Aktionsfiguren als vom Hersteller versprochen.

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