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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

In einer Projektwoche bekennen GMI-Schüler Farbe gegen jede Form von Diskriminierung - LaBrassBanda-Schlagzeuger Manuel da Coll  besucht die Schule als Projektpate

Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.

IMG 8966Unter diesem Vorsatz veranstaltete die SMV im Juni eine groß angelegte "Woche gegen Rassismus". Ziel war es unter anderem, dass sich mindestens 70% aller Schülerinnen und Schüler in eine Unterschriftenliste eintragen und sich damit gegen jede Form von Diskriminierung aussprechen. Der Trägerverein "Aktion Courage e.V." verleiht solchen Schulen dafür den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Prominenter Pate, der die Schülerinnen und Schüler nicht nur am Tag der Titelvergabe, sondern dauerhaft bei ihren Bemühungen unterstützt,  ist der Schlagzeuger der bayrischen Band LaBrassBanda, Manuel da Coll, der während der Projektwoche am Donnerstag sogar an unsere Schule kam, eine Unterschrift und einen Handabdruck am Fenster und auf Papier hinterließ und sich sehr begeistert und beeindruckt zeigte vom großen Engagement.

IMG 8972Neben dem Unterschriftenprojekt wurden alle Schülerinnen und Schüler ihrer Jahrgangsstufe gemäß mit dem Thema vertraut gemacht und sensibilsiert. So wurden am Mittwoch, dem Weltflüchtlingstag, in allen Jahrgangsstufen Projekte durchgeführt, die bis auf die Q11 zweistündig waren und sich altersgemäß mit den Themen Rassismus, Sexismus und Klassismus auseinandersetzten.

Die einzelnen Tage der Projektwoche standen unter den Schlagwörtern "Religion, ethnische Gruppe", "Behinderung", "Nationalität", "Geschlechteridentität" und "Sexuelle Orientierung". Die Woche selbst startete mit 100 weißen Luftballons am Geländer des 2. Stockwerks, die im Laufe der Woche gegen 100 bunte ausgetauscht wurden, und dem Grundgesetz-Artikel 3 (3), dessen Wortlaut auf einem großen Banner zu lesen war, das über der Aula schwebte. Im ganzen Schulhaus hingen zudem Plakate, die die Schülerinnen und Schüler in Eigeninitiative geschrieben, gezeichnet und bemalt hatten. 

EnIMG 9044tscheidend ist natürlich nicht nur die Aktion selbst, sondern deren Nachhaltigkeit. Jede Unterschrift hat dazu beigetragen, dass das GMI diesen Titel bekommt und jede(r) ist nun dafür verantwortlich, dass die Inhalte auch gelebt und weitervermittelt werden. Am GMI ist kein Platz für Fremdenhass und auch kein Platz für Diskriminierungen anderer Art. Wir machen da nicht mit. Wir sind mutig.

 

 

 

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