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Frühjahrskonzert am GMI

Erstmalig gab es am GMI ein Frühjahrskonzert - bei Schneefall und winterlichen Temperaturen

UnterstufenchorEine bunte musikalische Mischung wurde von den verschiedenen Chören, Bigbands und dem Orchester dargeboten: Die Chöre – zum Teil sommerlich gekleidet - verbreiteten mit klangvollen Arrangements sowie mitreißenden Choreografien viel gute Laune.

Auch die Bigbands sorgten mit fetzigem Sound und knackigen Soli für ausgelassene Stimmung. Die schwungvollen Melodien des Orchesters und ein professionell dargebotenes vierhändiges Klavierstück vervollständigten den musikalischen Blumenstrauß.

Beim letzten gemeinsamen Lied – „Der Mond ist aufgegangen“ – von Chören, Orchester und Solisten wurde auch das Publikum miteinbezogen.

Die echten Blumen gab es am Ende dann doch noch – alle verantwortlichen Lehrer/innen erhielten einen bunten Frühlingsstrauß!

 

Sechstklassler auf Zeitreise in die Welt der Römer

DerDies Romanus hat sich am GMI als feste Größe im Lateinunterricht etabliert

MosaikEigentlich schien der 14. März 2018 ein ganz normaler Mittwoch zu sein. Aber irgendetwas fehlte doch… richtig! Wohin waren denn die Sechstklässler verschwunden?

Am Dies Romanus verwandeln sich alle Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen in kleine Römer und erleben einen spannenden Vormittag mit diversen voluptates (=Vergnügungen):

  • In der Mosaikwerkstatt entstehen kleine Kunstwerke.
  • Tolle Bastelideen führen zu einem eigenen Rundmühle-Spiel.
  • Mit coolen Helmen treten die Schülerinnen und Schüler in spannenden Wagenrennen an.
  • Das Triclinium bietet römische Snacks zur Erholung und Stärkung.
  • Den Höhepunkt stellt die Begegnung mit einem „echten“ römischen Legionär dar. Dabei dürfen die Schülerinnen und Schüler auch Kampfformationen nachstellen und das Gewicht einer Ausrüstung am eigenen Körper erspüren.

IMG 8613Getreu dem didaktischen Motto Ciceros „movere – delectare – docere“ vermittelten die Lehrkräfte der Fachschaft Latein einen abwechslungsreichen Einblick in das Leben der Römer.

Beeindruckt ging ein reizvoller und zugleich lehrreicher Tag für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für alle fleißigen Helfer der Q 11 und die beteiligten Lehrkräfte zu Ende.

Fünftklassler erleben Jugendbuch-Autorin live am GMI

Kajta Brandis liest aus ihrem Roman "Woodwalkers"

KatjaBrandisOffene Münder und großes Staunen, ebenso viel Lachen und neugierige Fragen – diese Mischung traf aufeinander, als die Fünftklassler zur Lesung mit der Jugendbuchautorin Katja Brandis zusammenkamen.

Sehr gut vorbereitet erklärte sie uns, wie ihre Arbeit als Schriftstellerin aussieht und wie es zu ihrer aktuellen Bestseller-Serie „Woodwalkers“ kam. Darin geht es um einen Jugendlichen, der ein sogenannter Gestaltwandler ist. Zunächst lebte Carag als Puma in den Wäldern, doch dann entschließt er sich, als Mensch weiterzuleben. Das ist mit interessanten Erfahrungen, aber auch Problemen verbunden. Neben neuen Freundschaften zu anderen Gestaltwandlern in einem geheimen Internat gibt es auch Gefahren und Widersacher, die Themen des Romans sind.

Im Gespräch mit der Autorin erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie diese zu ihren Ideen kommt, wie sie recherchiert und schließlich plant und schreibt. 

 

IMG 8674Nach einer sehr erfolgreichen Lesung mit einer kurzweiligen Präsentation gab Katja Brandis noch viele Autogramme und signierte Bücher. Abschließend sah man die Schülerinnen und Schüler mit einem Lächeln den Raum verlassen – und einem großen Lesehunger auf ein sehr verheißungsvolles Buch.

Für tolle Erfolge und soziales Engagement

GMI verleiht Förderpreis an ausgewählte Schülerinnen und Schüler

Frderpreis 2018 2Im Rahmen eines Festakts wurden am 17. April 2018 unser Robotik-Team, der AK Schul-sanitätsdienst und die SchülersprecherInnen der Schuljahre 2015/16 und 2016/17 für tolle Erfolge und ein vorbildliches soziales Engage-ment mit dem GMI-Förderpreis ausgezeichnet.

Schulleiter Thomas Höhenleitner, die Eltern-beiratsvorsitzende Silvia Cerruti und Schüler-sprecher Laurin Strauß würdigten zu Beginn der Preisverleihung die Förderpreisträger als hervorragende Vertreter der Schule. Im Anschluss zeichneten die Laudatoren - der Vorstandsvorsitzende der MicroNova AG Vierkirchen Orazio Ragonesi, Michael Karlstetter vom BRK Dachau sowie Dr. Frank Menauer vom Verein Löwenkinder Dachau e. V. - das besondere Wirken der Schülerinnen und Schüler für das Schulleben und ihre Verdienste nach und sparten dabei nicht mit Lob und Anerkennung.

Mit großer Freude reagierten die Ausgezeichneten auf ihre Preise: Die "Robotiker" erhalten bei einer ihrer nächsten Reisen zu einem Wettbewerb im In- oder Ausland einen Tag länger schulfrei, sodass sie den Aufenthaltsort noch etwas genießen können, die Schulsanitäter dürfen auf Vermittlung des BRK u. a. an einer großen, dreitägigen Katastrophenschutzübung teilnehmen und die SchülersprecherInnen sind zu einer Zeltdachtour im Olympiastadion München inkl. Flying Fox eingeladen.

Dass am GMI alle zwei Jahre ein Förderpreis  verliehen wird, ist im Erziehungspartnerschaftskonzept ausdrücklich festgehalten. Ausgezeichnet werden sollen Schülerinnen und Schüler, die über den Unterricht und das Fachliche hinaus außerordentliche Leistungen z. B. im sozialen, musischen, künstlerischen oder sportlichen und natürlich auch im naturwissenschaftlichen Bereich erbringen.

Dass das Schulforum eine gute Auswahl getroffen hat, zeigen die Verdienste der einzelnen ausgezeichneten Gruppen:

SAni-Dienst

Der Schulsanitätsdienst setzt sich seit Jahren für eine umgehende Erstversorgung von verletzten Schülerinnen und Schülern ein und bildet sich dafür kontinuierlich fort.  Als ehemalige Mitglieder des Schulsanitätsdiensts erhielten Juliane Meyer zu Köcker und Isabelle Zimmermann im Übrigen eine besondere Auszeichnung für die Organisation der DKMS-Typisierungsaktion im Januar 2018.

 

 

 

 

Robotic-Mrz2018

 

Das Robotic-Team hat in den letzten Jahren hervorragende Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen und gezeigt, dass es auch im Wettbewerb mit Studierenden von Universitäten mithalten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schsprecher 16 17Und die Schülersprecher der Jahre 2015/16 und 2016/17, Adriana Becker, Hanna Peter, Rebecca Vogt, Jan Klukas und Michael Vogt, hatten mit ihrem Einsatz entscheidenden Anteil daran, dass die Arbeit der SMV am GMI einen neuen  Aufschwung erfuhr. 

SMVa

NAMASTE

Die diesjährige Fastenzeit richtete unseren Blick auf Gott, uns selbst und die Menschen in Indien.

RangoliN wie „niemals vergessen“ 
A wie „alle singen“
M wie „miteinander Gottesdienst feiern“
A wie „Anstand“
S wie „Spenden“ 
T wie „Teilen“
E wie „Einer für alle und alle für einen“

NAMASTE

So fassten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke vom diesjährigen Passionsgottesdienst am Montag, 12. März in der Marktkirche von Indersdorf zusammen.

Hunger nach Brot, Hunger nach Bildung und Hunger nach Heimat. Das sind Bedürfnisse, die Kinder überall auf der Welt verspüren, und wenn es manchen – so wie in Indien – an vielem fehlt, so können wir ihnen beistehen und die diesjährige Kinderfastenaktion von Misereor unterstützen. Genau so, wie Jesus es uns im Gleichnis vom barmherzigen Samariter empfohlen hat: hinsehen und helfen. Denn gemeinsam sind wir stark und mit Gottes Hilfe noch viel mehr.

IMG 8636Dies haben auch die vielen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte unter Beweis gestellt, die sich an der alljährlichen Fastenaktion beteiligten. Am 22. März hieß es „Brot und Wasser“ statt üppig belegter Pausenbrote. Gegen eine Spende von 1 Euro konnten in den Pausen Roggenbrötchen erworben und Leitungswasser getrunken werden.

Die Aktion möchte einerseits darauf aufmerksam machen, wie gut wir hier versorgt sind bzw. in welchem Überfluss wir teilweise leben und andererseits Solidarität mit den Menschen zeigen, die nicht so viel zum Leben haben.

 

Ostereieraktion18Als kleinen Ostergruß hat schließlich die Klasse 5d am letzten Schultag vor den Osterferien selbstgefärbte Eier in den Pausen verkauft und damit nicht nur eine erste Ahnung von farbenfroher Osterfreude verbreitet, sondern mit dieser Aktion auch knapp 100 Euro für Misereor gesammelt.

Zusammen mit der Sammlung der Spendenboxen beim Passionsgottesdienst und dem Erlös der Brot-und-Wasser-Aktion konnten knapp 500 Euro für die diesjährige Kinderfastenaktion von Misereor gespendet werden. Ein Zeichen der Solidarität mit bedürftigen Kindern in Indien und ein schönes Beispiel für das Engagement und die Hilfsbereitschaft unserer Schulgemeinschaft.

Französisch aus erster Hand

FranceMobil fährt erstmals am GMI vor!

logoEnde Februar besuchte Marie Quémerais vom Institut français de Munich mit ihrem FranceMobil das GMI, um als Muttersprachlerin Schüler unserer siebten Jahrgangsstufe aus erster Hand über die französische Sprache und Kultur zu informieren. Sie gestaltete insgesamt drei Schulstunden für diejenigen Siebtklässler, die vor der Entscheidung stehen, ob sie ab dem nächsten Schuljahr Französisch als dritte Fremdsprache wählen und somit den sprachlichen Zweig des Gymnasiums besuchen.

Salut! Moi, je suis Marie. Et toi? – Sofort legte Mme Quémerais auf Französisch los. In jeweils nur 45 Minuten lernten die Schüler, sich auf Französisch vorzustellen und ihr Lieblingshobby zu nennen. Daneben entdeckten sie viele französische Vokabeln, die ihren deutschen Entsprechungen genau gleichen. Egal ob la tomate, le tennis oder l’éléphant – alle zuvor gesammelten Wörter hörten die Schüler beim anschließenden Quizspiel erfolgreich und mit viel Spaß aus berühmten französischen Liedern heraus. Und dies alles ohne Vorkenntnisse. Da staunten sogar die begleitenden Französischlehrer!
20180228-FranceMobil-1Nachdem Mme Quémerais mit jeder Gruppe fast eine ganze Schulstunde lang ausschließlich Französisch gesprochen hatte, ohne dass die Schüler Verständnisprobleme gehabt hätten, diskutierte die Französin mit den Jugendlichen jeweils abschließend auf Deutsch über die Bedeutung von Fremdsprachen und was aus ihrer Sicht für die Wahl von Französisch sprechen könnte.

Die 26-jährige Mme Quémerais stammt aus der Bretagn und hat bereits als Schülerin im Rahmen eines Brigitte-Sauzay-Austauschs einige Monate in Deutschland verbracht. Nach ihrem Studium im Bereich Wirtschaftsrecht war sie unter anderem als Französischlehrerin tätig. Seit September 2017 tourt sie nun mit ihrem knallbunten Renault Kangoo durch Bayerns Schulen.

20180228-FranceMobil-2Das FranceMobil ist eine Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Institut français Deutschland. Es steht – ebenso wie sein deutsches Pendant Mobiklasse in Frankreich – unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des französischen Bildungsministers und des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische Zusammenarbeit. In den vergangenen dreizehn Jahren hat das preisgekrönte Programm mit seinen Aktionen und Angeboten bundesweit schon über 1,1 Millionen Schüler an über 14.000 Schulen erreicht.

Die Fachschaft Französisch des GMI freute sich sehr, dass sie unseren Siebtklässlern mit diesem ersten Besuch des FranceMobil am GMI die Gelegenheit bieten konnte, spielerisch ein authentisches und zeitgemäßes Frankreichbild kennenzulernen.

Hochschulluft für die Lateiner

Prof. em. Niklas Holzberg ließ die Oberstufenschüler in die hohe Kunst der Interpretation hineinschnuppern

IMG 2201-1„einfach genial“ – „mitreißend“ – „obercool“ – „spannend“ – „faszinierend“: Selten lassen sich Schüler zu solchen Superlativen hinreißen, wenn sie ihren Eindruck von schulischen Veranstaltungen beschreiben sollen. Aber Prof. Dr. Niklas Holzberg, einer der bekanntesten deutschen und internationalen Altphilologen, erhielt diese Lorbeeren für seinen Gastvortrag am Montag, 5. März 2018 am GMI über die römischen Satiriker Horaz und Petron.

Der emeritierte Professor, der in seinem „Un“-Ruhestand voller Termine gelegentlich ausgewählte Schulen besucht, öffnete zunächst den Schülern die Augen für die Doppeldeutigkeit und Tiefe der sog. „Schwätzer-Satire“ und brachte mehrmals die jungen Erwachsenen zum Schmunzeln – keine leichte Aufgabe, wenn man zu der sprachlichen Distanz auch den zeitlichen Graben und die soziokulturellen Hürden des Witzes überbrücken muss.

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Mit der Überschrift „bene esse und gut Essen“ blitzte bereits zu Beginn des zweiten Teils die morbide, wenn nicht gar letale Konnotation der berühmten Episode „Das Gastmahl des Trimalchio“ aus Petrons Roman „Satyricon“ auf. Wie eine römische Villa zum Sarkophag und ein Skelett zum Symbol armer, verhungerter Menschlein werden kann, solche Kniffe gelingen – zumal in gerade mal 45 min – nur einer Koryphäe wie Prof. Holzberg. Mit seiner brillanten Eloquenz und seiner humorvollen Vortragsart begeisterte er Schüler und Lehrer, die eine einzigartige und mitreißende Lateinstunde der besonderen Art erleben durften – unterhaltsam und schülernah.

 

Die Lateinkurse der Oberstufe bedanken sich für diese spannende und kurzweilige Reise in die satirische Welt der Römer, die zu einem echten intellektuellen Genuss wurde.

Wie aus dem Amoklauf in München ein Terroranschlag werden konnte

SZ-Journalist Klaus Ott berichtet über Qualitätsjournalismus in Zeiten von 'fake news' und 'Lügenpresse'

IMG 20180301 094726Wie prüfen Sie Ihre Informationen auf den Wahrheitsgehalt? Woran erkennt man den Unterschied zwischen wahren und falschen Artikeln? Beeinflussen Medien die Politik?

Diese und ähnliche Fragen beantwortete der SZ-Journalist Klaus Ott im Rahmen eines 90-minütigen Werkstattgesprächs den Schülerinnen und Schülern der Q11. Am Beispiel der Berichterstattung zum Amoklauf in München auf unterschiedlichen Onlineportalen bzw. in sozialen Netzwerken machte er den Teilnehmern bewusst, wie schnell bei Menschen eine verzerrte Wahrnehmung und Panik herbeigeführt werden kann.

Dadurch wurde der Blick der Schülerinnen und Schüler auf ihr eigenes Verhalten sowie auf den Unterschied zwischen fake news und Qualitätsnachrichten geschärft.

Kloster, Kälte und Kakao

Die Brotzeit-Aktion des AK "Handeln statt nur Reden" wärmt Magen und Herzen aller Beteiligten

VerteilungMittlerweile ist es schon fast zur Tradition geworden. Bereits zum dritten Mal besuchten die Schülerinnen des AK „Handeln statt nur Reden“ das Herz-Jesu-Kloster am Isartor in München. Anders als bei den letzten beiden Gelegenheiten halfen die fleißigen Mädchen am Sonntagvormittag Anfang Februar nicht beim Vorbereiten der Brotzeit-Tüten, sondern beim Austeilen der liebevoll geschmierten Brote sowie zusätzlich von Gebäck zum Feiertag, das von einer Bäckerei in der Nähe regelmäßig gespendet wird. Kuchen in unglaublicher Fülle und Qualität, der vom Vortag übrig geblieben war und ansonsten entsorgt werden müsste – welche Verschwendung von kostbarer Nahrung im Angesicht großer Not direkt vor unseren Augen!

Für die Schülerinnen war es ein bewegendes Ereignis, in direkten Kontakt mit den Bedürftigen zu kommen, die bereits ab 10 Uhr bei eisigen Temperaturen vor der Klosterpforte in einer Schlange geduldig warteten. Unablässig tauchten zwei Stunden lang immer neue Menschen – egal ob jung oder alt – auf, solange bis nichts mehr von den ca. 120 Brotzeit-Tüten übrig war.

Vorbereitung-2Auch wenn die Mädchen die Not der Menschen direkt vor Augen hatten, empfanden sie es als positive und wertvolle Erfahrung. Dieses Gefühl stellte sich vor allem aufgrund der Dankbarkeit der Leute ein, die manchmal sogar ein paar Worte an sie richteten. Andere hingegen waren irritiert, dass nicht die gewohnten Schwestern sie begrüßten und brachten ihren Ärger darüber auch zum Ausdruck. Umso bewundernswerter ist es, mit welch gleichbleibend freundlicher Selbstverständlichkeit die Klosterschwestern täglich diesen Dienst für Menschen am Rande unserer Gesellschaft verrichten. Geduldig beantworteten die Schwestern Ulrika und Nicole Maria alle Fragen der nachdenklichen Schülerinnen und erzählten so manchen Lebenslauf der Personen, die von ihnen bedient werden durften.

Auch schon beinahe traditionell wärmten die Schülerinnen sich nach der Aktion bei einer Tasse Kakao und guten Gesprächen über die gemachten Erfahrungen auf. Man solle nie – so meinte einst treffend Erich Kästner – den Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch trinken. Aber eine heiße Schokolade mit Sahne gibt Kraft und gute Impulse für neue Aktionen, um unsere Eine Welt etwas lebenswerter zu gestalten.

Oberstufenschüler organisieren erfolgreiche DKMS-Aktion

70 neue potenzielle Stammzellenspender gegen Blutkrebs registriert

P1260052Ein hervorragendes Beispiel für gelebtes soziales Engagement gaben kürzlich einige Schülerinnen und Schüler der Q11 und Q12 um Juliane Meyer zu Köcker und Isabelle Zimmermann (beide Q12). Sie initiierten und organisierten eine schulinterne Aufklärungs- und Typisierungsaktion der DKMS , bei der am Ende 70 neue potenzielle Stammzellenspender gegen Blutkrebs registriert werden konnten.

Alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erhielten im Rahmen der Aktion zunächst umfassende Informationen zu den Themen Stammzellenspende und Leukämie durch die DKMS-Mitarbeiterin Martina Holder. Im Anschluss bestand für alle Schülerinnen und Schüler ab 17 Jahren die Möglichkeit,  freiwillig eine Speichelprobe abzugeben und sich auf diese Weise als Stammzellspender typisieren zu lassen. 

P1260023Motiviert worden waren Juliane und Isabelle und ihr Team durch eine im Sommer 2017 in Markt Indersdorf gestartete große Registrierungsaktion, die in Zusammenarbeit mit der DKMS einen passenden Spender für eine betroffene Leukämie-Patientin suchte. Unterstützt wurde ihr Engagement durch die Biologie-Lehrkräfte Frau Hufnagl und Herrn Bichler.

Allein in Deutschland sterben jedes Jahr ca. 8000 Menschen an Blutkrebs und das, obwohl es für diese Krebsart mittlerweile relativ hohe Heilungschancen gibt. Durch eine Stammzellspende kann ein Leukämie-Patient von seiner Krankheit geheilt werden. Doch nicht für jeden Betroffenen gibt es einen passenden Spender. Um als solcher in Frage zu kommen, muss man sich registrieren lassen.

P1260067Dass sich nun 70 Schülerinnen, Schüler und auch Lehrer an der Aktion für die DKMS-Knochenmarkspenderdatei beteiligt haben,  ist ein toller Erfolg für die Schülerinitiative. 70 Menschen mehr können nun vielleicht einem todkranken Menschen mit ihren Stammzellen das Leben retten.

An alle ehrenamtlichen Helfer und auch an die Spender geht ein großer Dank.

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