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Brot-und-Wasser-Aktion 2019

Schüler*innen handeln bewusst und zeigen sich solidarisch mit den Ärmsten der Armen

BrotundWasser2019Wie seit vielen Jahren Tradition hat die Fachschaft Religion auch in dieser Fastenzeit an einem Schultag vor den Ferien symbolisch Brot und Wasser angeboten, um sich den eigenen Luxus vor Augen zu führen, in dem wir leben, während viele Kinder in der Welt nicht einmal genug Brot und sauberes Wasser zur Verfügung haben.

Trotz geöffnetem Kiosk und anderen Möglichkeiten, sich zu versorgen, verzichteten über 200 Schüler*innen bewusst auf eine üppige und gewohne Pausenversorgung und wählten stattdessen gegen eine Spende Roggenbrötchen und Leitungswasser.

Mit dem gespendeten Betrag von stolzen 280 Euro wird die Kinderfastenaktion von Misereor unterstützt, die ganz gezielt Maßnahmen für Kinder fördert. In diesem Jahr gilt das Hauptaugenmerk dem mittelamerikanischen Land El Salvador, das regelmäßig von Erdbeben betroffen ist. Weitere Informationen zu den Inhalten und Maßnahmen finden Sie auf der Homepage von Misereor.

 

Q11 im Gespräch mit einer EU-Abgeordneten

Maria Noichl (SPD) gewährt Einblick in ihre Arbeit und sieht sich kritischen Fragen ausgesetzt

Herausforderungen und Themen, die auch nachfolgende Generationen betreffen, existieren derzeit in der EU. Um so wichtiger ist es auch, Schüler*innen zu informieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, Fragen zu stellen.

MariaNoichlAus diesem Grund gewährte die ehemalige Lehrerin Maria Noichl, nun seit einigen Jahren EU-Abgeordnete, den Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe am 29. März einen Einblick in ihre Arbeit. In ihren Aufgabenbereich fallen Agrar- und Gleichstellungspolitik, aber auch die AKP-Delegation, welche sich für die Unterstützung ehemaliger Kolonialstaaten einsetzt.

Viele Fragen und unterschiedliche Meinungen der Schüler*innen führten zu einer intensiven Diskussion. Besonders kontrovers debattiert wurde über die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft und die Bestrebungen für eine Frauenquote. Während Frau Noichl sich klar für eine Quote aussprach, erschien diese einigen Schüler*innen als ein falscher Weg zu mehr Gleichberechtigung. 

Auch Themen wie Artikel 13/17 lagen den Schüler*innen am Herzen. Dieser hat laut Frau Noichl ,,sein eigentliches Ziel verfehlt“, da jetzt nicht-staatliche Organisationen entscheiden könnten, was veröffentlicht wird und was nicht. Dem einzelnen Künstler sei damit nicht geholfen.

Mit Blick auf die bevorstehenden EU-Wahlen betonte Frau Noichl, dass ,,Europa ein Spiegelbild der 28 Staaten“ und der internationale Zusammenhalt besonders wichtig sei. Nur so könnten die Herausforderungen, die uns alle betreffen, angegangen werden.

Treffpunkt Bühne

Junge Talente musizieren beim Kammerkonzert in der Aula des GMI

IMG 0902Am 26. März verwandelte das engagierte Technikteam die Aula des Gymnasiums in einen geradezu gemütlichen Kammermusiksaal, der talentierten Nachwuchsmusikern ein intimes Podium für ihre Kunst bot.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ein ebenso anspruchsvolles wie unterhaltendes und berührendes Programm. Neben virtuosen Klavierdarbietungen für 2 oder 4 Hände von Schubert über Chopin bis zu moderner Filmmusik waren einige Solisten auf der Violine mit wirkungsvollen Werken von Komarowski, Basevic oder Grieg zu hören.

Stilistisch wanderte das Programm durch viele Epochen, Stile und Kontinente, von der Flötenmusik des Barock über bayerische Volksmusik für Zither und Hackbrett zu Jazz- und Rockklassikern für Gitarre, Klarinette oder Saxophon.

Beeindruckend waren auch die Auftritte zweier Sängerinnen aus der 5. und der 12. Klasse, die einmal ganz zart ein finnisches Volkslied und schließlich nahezu professionell den Titelsong des 007-Filmes Spectre vortrugen.

Durch das Programm führten charmant und witzig Emelie Bosch und Antonia Graf aus der Klasse 7c, die dem Konzert mit Informationen zu den Werken und den Interpreten einen roten Faden verliehen.

Ein wunderbarer, gelungener Abend, bei dem einmal mehr den Künstlerinnen und Künstlern höchste Anerkennung gebührt. Vielen Dank für eure Musik

Begegnung schafft Bewegung

Mit sozialen Aktionen - wie der Brotzeit-Aktion - fürs Leben lernen

BroteschmierenAuch in diesem Schuljahr besuchten die Schüler*innen des AK „Handeln statt nur Reden“ das Herz-Jesu-Kloster in der Münchner Innenstadt, um den Schwestern tatkräftig zur Hand zu gehen. Tagtäglich versorgt das Kloster hilfsbedürftige Menschen mit bis zu 140 Brotzeittüten, um den größten Hunger zu stillen.

Durch die Brotzeit-Aktion stellt sich das Bewusstsein für die Armut mitten unter uns ein. „Schon oft hat man darüber gelesen und gehört, aber in der Begegnung vor Ort berührt es einen noch einmal auf einer ganz anderen Ebene“, meinten die Schüler*innen einstimmig. Und obwohl es „nur“ 40 Minuten Broteschmieren war, stellte sich dennoch das gute Gefühl ein, etwas geschafft zu haben.

KorbEin gutes Gefühl auch deswegen, weil die von einer Bäckerei gespendeten Brote vom Vortag sonst weggeworfen worden wären. In der Begegnung mit der Armut und zugleich Überfülle an Nahrung wird ein Bewusstsein für die Verschwendung in der Gesellschaft geschaffen, gegen die man vorgehen muss – ganz nach dem Vorbild der Schwestern.

Die Begegnung mit den freundlichen Schwestern bei herzlicher Plauderei und interessierten Gesprächen, die sich beim gemeinsamen Arbeiten einstellten, vermittelte den Schüler*innen eine fast familiäre Atmosphäre, die sie sehr genossen.

Freiwillig am Samstagnachmittag als caritativer Wahlkurs tätig zu werden und an außerschulischen Lernorten dem Leben zu begegnen, kann Bewegung bringen: in die Gesellschaft und bei sich selbst.

GMI-Aula verwandelt sich in eine Jazz-Lounge

Innovatives Konzept des Bigband-Konzerts am 21. Februar 2019 geht voll auf

IMG 8647Einladende Sofas, Stehtische und kleine Sitzgruppen waren locker in der Aula verteilt und ergänzten die gewohnte Zuschauertribüne, von der aus man die Bühne, aber auch eine große Leinwand im Blick hatte. Diese informierte über die Musiker und deren Darbietungen. Die Aula selbst war dank zahlreicher Strahler in diffuses farbiges Licht gehüllt und bot eine ungezwungene Atmosphäre, in der sich jeder frei bewegen konnte und auch sollte. Es war weit mehr als ein traditionelles Konzerterlebnis, das die "Jazz Lounge" bei ihrer Premiere am GMI vermittelte. Das neue musikalische Konzept  bot zugleich Begegnung, Unterhaltung, Tanz und zeigte einmal mehr, wozu die große "Musikfamilie" am GMI im Stande ist.

„Jazz, Blues, Pop, Rock and more …“ nach diesem Motto war das Programm bunt gemischt: Die Jazz Cookies eröffneten den Abend mit dem Hit „Rock this Town“ von Mike Story unter der Leitung von Corinna Barth, worauf in lockerer Abfolge mehrere junge Klavierspieler sowie verschiedenste Ensembles mit und ohne Gesang ihre Stücke darboten. Dabei waren einige Filmmusikklassiker, z. B. aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Yann Tiersen, auf dem Klavier zu hören, auch Jazz-Standards wie das „Pink-Panther-Theme“ von Henri Mancini, interpretiert von den Jazz Cookies oder Duke Ellingtons „Take the A-Train“ und „In the Mood“ von Glenn Miller, letztere gespielt von den Jazz Cakes ebenfalls unter der Leitung von Corinna Barth. Auch die B.I.G. Band swingte mit Titeln wie „Wipe Out“, „Sway“ oder „The Bare Necessities“.

Viele bekannte Pop-Songs gab es mit Gitarre oder Klavier und Gesang zu hören - das Publikum war begeistert von den vielen jungen Talenten, die Hits wie „Shallow“, „Lose my mind“ oder den Queen-Klassiker „Bohemian Rhapsody“ darboten. Die schnellen Tanznummern der Big Bands sowie auch die lateinamerikanischen Rhythmen von Stücken wie „Corcovado“ oder „Black Orpheus“ ließen manche Zuschauer dann doch das Tanzbein schwingen, Platz dafür war neben der Bühne. Auch für die Verpflegung war gesorgt: einige Schülerinnen und Schüler der Q12 boten an der „Bar“ verschiedene Drinks und alkoholfreie Cocktails sowie kleine Snacks an, um mit dem Erlös die Kasse für den Abi-Ball aufzubessern.

Das fast dreistündige Programm war dank der lockeren Atmosphäre sehr kurzweilig und wurde vom Publikum begeistert angenommen. Zum Abschluss rockte die Lehrerband mit der Klasse 7c die Songs „Can´t stop“ von den Red Hot Chilli Peppers und „Fly Away“ von Lenny Kravitz.

Die Idee, Konzeption und Gesamtleitung des Abends hatte Corinna Barth, sie wurde tatkräftig unterstützt vom Technik-Team unter der Leitung von Robert Stark und von Frau Patricia Melzl, die zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Q12 für eine stimmungsvolle Tischdeko sorgte. Den Erfolg des neuen Konzepts drückte ein Musiker so aus: „Das machen wir am besten im nächsten Jahr gleich noch einmal so!“

 

So viel Liebe

"GMI-Tag der Liebe" und Q11-Rosenaktion am Valentinstag

DSC 0827(Bericht der SMV) Am 14. Februar, also am Valentinstag, war auch das Gymnasium erfüllt von Nächstenliebe.

Am Morgen dieses Tages bekam jeder Schüler* beim Betreten des von Sonnenschein erfüllten Schulgebäudes 5 Gutscheine von einigen SMV -lern überreicht. Gutscheine für ein Lächeln, eine Umarmung, ein Kompliment oder aber einen High - Five, das Lebensmotto und vieles mehr. 

Diese Gutscheine konnte man über den ganzen Schultag einlösen, so andere Schüler* kennenlernen oder seinen Freunden zeigen, wie lieb man sie hat. Alle eingelösten Gutscheine wurden in der Aula in unserem Liebesbarometer gesammelt.

DSC 0800In der dritten und vierten Stunde teilten einige Schülerinnen aus der Q11 Rosen aus Holz gemeinsam mit den mit lieben Texten beschriebenen Karten aus, die an den drei Tagen davor in den Pausen verkauft worden waren.

Am Ende des Tages war das Liebesbarometer gut gefüllt und in vielen Gesichtern ein Lächeln zu sehen. Wir hoffen, unsere Valentinstagsaktionen haben allen gefallen.

Die SMV

Schule statt Krieg für syrische Kinder

Spendenübergabe bei "missio München"

Gruppe120 wunderschön gestaltete und liebevoll gefüllte Adventstüten für „15 Minuten Ruhe“ brachten am Elternsprechabend Ende November des letzten Jahres satte 600 Euro an Spendengeldern ein. Stolz durften die Schülerinnen des AK „Handeln statt nur Reden“ nun an einem Freitagnachmittag Ende Januar die Spende an Monsignore Wolfgang Huber, den Präsidenten von missio München, überreichen. Er dankte in warmen Worten den eifrigen Mädchen, die sich so tatkräftig für andere Menschen einsetzen. Bei dieser Aktion sind es syrische Kinder, die aufgrund des Krieges nicht in die Schule gehen können. Dem Bildungssystem in Syrien fehle es an allem, erklärte er: Es gibt nur wenige sichere und geeignete Lehrräume, kaum finanzielle Mittel, Unterrichtsmaterialien und Lehrer. Darüber hinaus sind viele der Kinder und auch viele Lehrer vom Krieg in ihrer Heimat stark traumatisiert. Seit 2012 begleitet missio das Projekt in Libanon, um vertriebenen Familien mit Infrastruktur und Nothilfe zur Seite zu stehen. Auf diese Weise können für Kinder und Jugendliche vor Ort Bildungsmaßnahmen möglich gemacht werden. Aber auch wir bedankten uns herzlich bei Frau Brodmann, die uns während der ganzen Aktionsphase begleitet und mit Materialien von missio unterstützt hatte.

AusstellungNach der offiziellen Übergabe bekamen die Schülerinnen noch eine kurze Führung von Herrn Ziegler durch die interaktive Ausstellung „Weltkirche zum Anfassen“ und durch die Hauskapelle, die von Künstlern der südostafrikanischen Malawi entworfen und geschnitzt wurde. Der Versammlungsraum der Gemeinde ist als Heiliger Wald der Achewa gestaltet. Traditionelle religiöse Symbole und christliche Inhalte verschmelzen in der Kapelle miteinander und faszinierten die Schülerinnen so sehr, dass sie fast bedauerten, sich wieder auf den Heimweg machen zu müssen.

Aber jedes Engagement braucht auch seine Grenzen und das Wochenende sollte dann doch endlich beginnen dürfen, damit alle wieder Kraft für neue Aktionen schöpfen konnten.

Gute Gespräche bei gutem Essen

Neujahresempfang in der Landeshauptstadt

NeujahrsempfangAlljährlich laden der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und das SchülerInnenbüro e.V.  der Stadt Schülersprecher*innen und Verbindungslehrer*innen von fast 300 Schulen aus München und dem Umland zum Neujahrsempfang in den Festsaal des Alten Rathauses ein. Den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften soll damit auf besondere Weise für ihr tägliches Engagement gedankt werden.

Auch dieses Jahr, am 25.01.2019, war das Gymnasium Markt Indersdorf mit den Schülersprecherinnen Magdalena Hübner (Q11) und Rebeca Vogt (Q11) sowie den Verbindungslehrkräften Frau Landzettel und Herrn Müller vertreten. Nach dem kurzweiligen Auftakt konnten sich die Schülervertreter und Verbindungslehrkräfte bei hervorragender Bewirtung und entspannter Atmosphäre unter anderem intensiv über ihre Arbeit für die SMV austauschen, was im normalen Schulalltag nicht selten zu kurz kommt.

900 Jahre Indersdorfer Klostergeschichte zum Anhören

P-Seminar Geschichte präsentiert professionellen Audioguide für das Augustiner Chorherren Museum

P4900 Jahre Klostergeschichte können seit Mittwoch, den 16. Januar 2019 noch lebendiger und moderner erlebt werden. Die Schüler des P-Seminars Geschichte  unter Leitung von Schulleiter Thomas Höhenleitner stellten im Augustiner Chorherren Museum Markt Indersdorf den neuen Audioguide für das Museum vor, den sie in mehr als einjähriger Arbeit in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und der Stiftung Zuhören/BR entwickelt haben.

Unter den zahlreichen Gästen der Veranstaltung befanden sich auch Landrat Stefan Löwl, Bürgermeister Franz Obesser sowie der Vorsitzende des Heimatvereins Markt Indersdorf, Anton Wagatha, der den Schülerinnnen und Schüler für ihre Arbeit herzlich dankte. 

P13Die Anwesenden erfuhren zunächst einiges über die Entstehung und die grundlegende Konzeption des Guides und es wurden auch Hörbeispiele präsentiert. In launisch gehaltenen Vorträgen blickten die Seminarteilnehmer Marie Mücke und Holger Klinger, Annegret Arnold und Geli Schmaus für die Stiftung Zuhören und den BR, Frau Dr. Ott vom Heimatverein, die das Seminar fachlich beraten hatte,  sowie Thomas Höhenleitner auf die gemeinsame Arbeit zurück. Dabei wurden einige unterhaltsame Anekdoten preisgegeben, die immer wieder für Schmunzeln bei den Zuhörern sorgten.

Mit dem Audioguide begeben sich die Museumsbesucher auf eine Zeitreise und werden so Schritt für Schritt durch die einzelnen Räume des Museums geführt. Sie erfahren auf lehrreiche und zugleich unterhaltsame Art vieles über die Entstehung des Stifts und seine wechselvolle Geschichte über die Jahrhunderte.

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Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Besucher selbst die Möglichkeit zu Hörproben in ausgewählten Räumen und konnten so die Indersdorfer Klostergeschichte hautnah erleben. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wurde mit Aperitif und Canapés bestens gesorgt.

Der Audioguide steht über die App „Bayern Hören“ zum kostenlosen Download bereit. Zusätzlich ist er auf der Homepage der Stiftung Zuhören verfügbar. Im Museum selbst stehen entsprechenden Abspielgeräte für den Guide zur Verfügung.

200 Euro gegen Brandrodungen am Amazonas

Klasse 8d startet Spendenprojekt zum Schutz des Regenwaldes

8d SpendenaktionDie Klasse 8d hat im Rahmen des Geographieunterrichts bei Frau Erb ein Projekt zum Schutz des tropischen Regenwaldes am Amazonas in Brasilien gestartet, bei dem jeder Schüler und jede Schülerin bereitwillig Geld gespendet hat.

Insgesamt kamen 200 Euro zusammen, mit denen der Regenwald und damit auch seine ursprünglichen Bewohner im Rahmen einer Aktion des WWF vor neuen Brandrodungen geschützt werden sollen.

Mit dem Betrag von 200 Euro kann eine Fläche von 50 Fußballfeldern vier Jahre lang geschützt werden.

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