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Feldspat, Quarz und Glimmer ...

... die vergess ich nimmer. Exkursion zum GEO-Zentrum des Kontinentalen Tiefbohrprogramms (KTB) nach Windischeschenbach

P1020809Vom 4.- 5. Oktober 2018 fuhr der Q12- Geologiekurs in Begleitung von Frau Erb und Herrn Beirer zu einem der tiefsten Bohrlöcher (9101 m) und zur größten Landbohranlage der Welt.

Am ersten Tag galt es in zwei praktischen Workshops (Gesteinskunde, Vulkanismus) die noch frischen Grundlagen aus drei Wochen Geologieunterricht zu vertiefen.

Am zweiten Tag stand zu früher Stunde bei strahlendem Sonnenschein eine große Exkursion mit Prof. Dr. Holzförster, dem wissenschaftlichen Leiter der KTB, auf dem Plan – denn nirgends lässt sich die Geologie besser verstehen als im Feld und vor einem Aufschluss.

Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die Matratzenlagerung, Wollsackverwitterung und Frostsprengung eines Granitaufschlusses, orientierten sich anhand einer geologischen Karte im Gelände und erkannten bei grandioser Fernsicht bereits den Parkstein (Bild 2), den - nach Aussage von Alexander von Humboldt - „schönsten Basaltkegel Europas“. Nach einer kurzen Anfahrt stand die Exkursionsgruppe vor diesem 24 Millionen Jahre alten Basaltkegel und machte sich mit professioneller Hilfe sogleich daran, die in den Basaltsäulen versteckte Geschichte dieses Ortes zu lesen. Über einen nahen Kaolin-Tagebau, der den Grundstoff zur Porzellanherstellung liefert, fuhr man zurück zur KTB, um die Exkursion mit einer Museumsführung und Bohrturmbesteigung abzurunden.

Die große Ausdauer und Einsatzbereitschaft der Schüler wurde von allen Seiten gelobt und ermöglichte den Kursteilnehmern einen tiefen fachwissenschaftlichen Einblick in geologische Prozesse und Zusammenhänge.

Hierzu soll mit dem Zitat einer Schülerin geschlossen werden: „Puh, so viel hab ich schon lange nicht mehr nachgedacht – aber jetzt weiß ich so langsam, wie das alles zusammenhängt!

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