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Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

GMI-Schülerinnen und Schüler schnuppern Stadt- und Politikluft Berlins

Gruppenfoto-18Im September fuhren 28 Schüler der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekts „Lernort Staatsregierung“ auf Einladung der bayerischen Landeszentrale in Begleitung von Frau Volkert und Frau Kiening nach Berlin, um dort die Funktionsweise unserer Regierung ein wenig näher kennenzulernen.

Nach einer großen Stadtrundfahrt am ersten Tag waren die Teilnehmer zum Mittagessen in die Bayerische Vertretung eingeladen. Im Anschluss daran wurden sie in einem Fachvortrag über die Funktion und Bedeutung dieser Institution sowie über die Rolle und Mitwirkung des Bundesrates im Gesetzgebungsverfahren informiert.

Zur Vertiefung dieses Wissens schloss sich am Nachmittag ein vierstündiges Planspiel im Bundesrat an, in dem die Schüler in der Rolle von Ministern einzelner Bundesländer im Sinne ihrer Bundesländer und ihrer Partei über eine (fiktive) Gesetzesvorlage debattierten, Änderungen anregten und Kompromisse für eine überarbeitete Fassung finden mussten, wobei die Teilnehmer in eigener Anschauung erfuhren, dass politische Prozesse sich langwierig und mühsam gestalten können.

Gedenkstaette Berliner Mauer-18Am folgenden Tag stand die jüngere Geschichte Berlins und der Teilung Deutschlands auf dem Programm, beginnend mit einer Führung durch das Stasi-Museum, das auf dem ehemaligen Gelände der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR liegt. Durch die Begleitung Michael Bradlers, eines Zeitzeugen, der die Methoden und Abläufe am eigenen Leib erfahren hatte, gewann der Besuch zusätzlich an Eindringlichkeit. Anschließend wurde das Programm im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen fortgesetzt, bei der den Schülern die grausame Zeit der Unterdrückung in der DDR nochmals vor Augen geführt wurde. Eine Führung im Reichstagsgebäude am frühen Abend mit anschließender Begehung der Kuppel stellte einen beeindruckenden Abschluss des Programms dar.

Bayerische Vertretung-18Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass ihnen wirklich bewusst geworden ist, wie wichtig und wertvoll unsere heutige Demokratie ist, aber auch, dass wir diese Demokratie stets vor denjenigen schützen müssen, die deren Grundwerte anzweifeln und Rechte wie die freie Entfaltung der Persönlichkeit, Meinungsfreiheit und Menschenrechte anfeinden.

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